Vor 90 Jahren

1927: Im Juli fand das 18. Deutsche Bundesschießen in München statt, das erste nach dem 1. Weltkrieg. Diese Bundesschießen fanden seit 1862, ein Jahr nach Gründung des Deutschen Schützenbundes, bis 1912 in 3-jährigen Abstand, später unregelmäßig bis 1965 statt.

In München waren unter den 5000 Schützen aus 5 Nationen auch 14 Schützen aus Kronach. Zu den Ehrengaben hat die SG ein 30teiliges Rosenthal Kaffeeservice im Wert von 200 Mark gestiftet, damals eine ordentliche Summe.

Schützenauszug in München. Zu erkennen sind der Oberzieler Georg Petersam und der Schützenkönig Just. Heim.


Im Juni hielt die neugegründete KK-Abteilung ihr erstes KleinkaliberFreischießen ab. Die Königswürde auf die von Just Heim gestiftete Scheibe errang Erich Summa.
Im August war das 25jährige Stiftungsfest des Zimmerstutzen-Vereins Kronach. Zum Festkommers spielte die vollständige Kapelle der Landespolizei Nürnberg unter Obermusikmeister Jarosch. Die gleiche Kapelle spielte auch beim Freischießen. Schützenkönig wurde Georg
Kestel, Gundelsdorf, Zimmerstutzenkönig Ludwig Hänel.